15 „Im Schatten der Ruinen“: Lyrik der Nachkriegsjahre
Shownotes
1945 kehrt Becher als Mitglied der Gruppe Ulbricht zurück nach Deutschland. Sofort beginnt die kulturpolitische Arbeit. Als Dichter schlägt Becher aber zunächst noch einen stark melancholischen Ton an und reflektiert im Lyrikband „Volk im Dunkel wandelnd“ (1948) die bei der Rückkehr in der Heimat vorgefundene Situation. Demgegenüber ist der Band „Glück der Ferne – leuchtend nah“ (1951) schon von Aufbaulyrik geprägt. Die politische Arbeit wird jetzt deutlich in Dichtung übersetzt.
Zitate aus:
Johannes R. Becher: Volk im Dunkel wandelnd. Berlin 1948.
Johannes R. Becher: Glück der Ferne – leuchtend nah. Neue Gedichte. Vierte, erweiterte Auflage. Berlin 1955.
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