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11 Die malende Großmutter, der verrückte Onkel – Bechers Herkunftsfamilie

11 Die malende Großmutter, der verrückte Onkel – Bechers Herkunftsfamilie

85m 35s

Ausgehend von den Schilderungen im autobiografischen Roman „Abschied“ (1940), gehen wir Bechers Herkunftsfamilie nach. Wir decken auf, was Realität ist und was Fiktion – und rekonstruieren Bechers Familiengeschichte ausführlicher, als es die bisherigen Biografien tun. Eine Folge voller neuester Forschungsergebnisse – vor allem zu Bechers Großmutter Henriette Bürck (1842–1909), seinem Onkel Karl Bürck (1868–1910), seinem Bruder Ernst Becher (1899–1918) und der Familienbediensteten Christine.

10 Autobiografisches Schreiben im Exil: „Abschied“ (1940)

10 Autobiografisches Schreiben im Exil: „Abschied“ (1940)

75m 1s

Bechers erzählerisches Hauptwerk ist sein autobiografisch inspirierter Roman „Abschied“. Geschrieben im Moskauer Exil und erzählt aus der Perspektive seiner Hauptfigur Hans Gastl, steht das Buch in der Tradition der Adoleszenzromane der Jahrhundertwende und deutet die politisch-gesellschaftliche Entwicklung zwischen 1900 und 1914.

9 Becher als antifaschistischer Dichter

9 Becher als antifaschistischer Dichter

69m 6s

Sieht sich Becher seit Mitte der 1920er Jahre bereits als poetischer Vorkämpfer für das revolutionäre Proletariat, verändert die politische Ausrichtung seiner Texte mit dem Erstarken des Nationalsozialismus ihren Schwerpunkt. Diese Folge widmet sich Bechers antifaschistischer Dichtung aus den Jahren 1932 bis 1935 und damit auch seinen frühesten Publikationen im Exil.

8 Stilpluralismus in den 1920er Jahren

8 Stilpluralismus in den 1920er Jahren

56m 54s

Schnelle Umschwünge sind typisch für Becher – und nirgendwo sind sie so gut zu beobachten wie im Werk der späten 1920er Jahre. Wir sprechen über drei Lyrikbände, die in kurzer Folge 1926, 1927 und 1928 entstanden sind, aber sehr verschiedene ästhetische Vorstellungen umsetzen: von Avantgarde über Neue Sachlichkeit bis hin zu subjektiv-biografischem Ton.

7 Becher und die Frauen

7 Becher und die Frauen

69m 22s

Becher war dreimal verheiratet. Zahlreiche weitere Frauen haben seinen Weg begleitet. Die meisten von ihnen waren (z. T. berühmte) Künstlerinnen, Schriftstellerinnen oder Wissenschaftlerinnen mit je beachtenswertem Lebenswerk.

Wir sprechen über:
Else Hadwiger (1877-1930/35), Witwe des Schriftstellers Victor Hadwiger
Emmy Ball-Hennings, geb. Hennings (1885-1948), Schriftstellerin und Kabarettistin
Eva Herrmann (1901-1978), Malerin
Käthe Becher, geb. Ollendorf (1890-?), Ärztin, erste Ehefrau Bechers
Lotte Pritzel (1877-1952), Puppenmacherin
Lotte Becher, geb. Rotter (1898-1954?), Chemikerin, zweite Ehefrau Bechers
Lilly Becher, geb. Korpus (1901-1978), Publizistin und Journalistin, dritte Ehefrau Bechers

6 Der literarische Hochverratsprozess

6 Der literarische Hochverratsprozess

77m 55s

1926 wurde Becher von der Weimarer Justiz des literarischen Hochverrats angeklagt – einer der großen Literaturskandale der Zeit, der zahlreiche Solidarisierungsbekundungen aus In- und Ausland hervorrief. Wir sprechen über Bechers kommunistische Propaganda aus dieser Zeit und stellen seinen avantgardistischen Gaskriegsroman „(CHCl=CH)3As (Levisite) oder Der einzig gerechte Krieg“ vor.

5 Psychische Krisen und Morphiumabhängigkeit

5 Psychische Krisen und Morphiumabhängigkeit

63m 2s

Bechers Leben ist von zahlreichen psychischen Krisen und wiederkehrender Suizidalität geprägt. Aus den 1910er Jahren sind Dokumente überliefert, die hier einen besonders guten Einblick geben – nicht zuletzt in die Zeit von Bechers Morphiumabhängigkeit.

4 „Verfall und Triumph“ – Becher als Expressionist

4 „Verfall und Triumph“ – Becher als Expressionist

58m 48s

In den 1910er Jahren galt Becher als einer der wichtigsten expressionistischen Dichter, berühmt für seine radikalen Sprachexperimente. Wir stellen Bechers zweibändiges Werk „Verfall und Triumph“ vor, das sowohl Lyrik als auch Prosa enthält.

3 Dichterische Anfänge

3 Dichterische Anfänge

96m 27s

1911 veröffentlichte Becher sein erstes eigenständiges Werk: die Kleist-Hymne „Der Ringende“. Im Jahr 1912 folgten ein Roman („Erde“) und ein Lyrikband („Gnade eines Frühlings“). Wir sprechen über die literaturgeschichtliche Einordnung dieser durchaus eigenwilligen Texte.